Alta Via Dolomites Nr.2, the first days

Dolomiten Höhenweg Nr.2, die ersten Tage

 

31. Juli Sonntag/sunday

Verregneter Start/A rainy start

Regen in Brixen. Wir nahmen einen Bus nach St. Andrä wo wir eine Seilbahnfahrt später beim Startpunkt des Dolomiten Höhenwegs Nr.2 standen. Nach der Mittagsrast in der Rodelhütte wurde auch der Regen weniger und hörte dann nach einiger Zeit ganz auf. Manchmal wenn die Wolkenmassen für einen Moment aufrissen konnte man sogar ein paar großartige Bergblicke erhaschen. Bei den vielen Murmeltieren die wir gesehen haben tat es mir leid das ich meine Teleobjektive zuhause gelassen habe. Als wir bei der Schlütterhütte ankamen waren wir froh vor ein paar Tagen reserviert zu haben denn die Hütte war brechend voll. Nach dem Abendessen, wir konnten es kaum glauben, ließ sich die Sonne doch noch kurz blicken. Solltet ihr dort mal vorbeikommen fragt den Wirt nach seinem selbst angesetzten Almkräuterschnaps, superlecker!

Tagesdaten 967 Hm rauf und 700 Hm runter, Distanz 17,2 km

It was raining when we started in Brixen, we took a bus to the cable car at St Andrä. A cable car ride later we were at the start point of the Alta Via Dolomites 2. After the lunch break at the Rodelhütte the weather got better and after a while it stopped raining. Sometimes the bulk of clouds opened just for a moment, so we saw some great mountain views. We saw a lot of marmots and I regretted to leave my tele lenses at home. When we arrived at the Schlütterhütte (Rifugio Genova) we realized that it was a good idea to book the overnight stay a couple of days before, cause they were fully booked. After dinner we didn´t believe our eyes, the sun came out for the first time this day. If you ever get there, ask for the innkeeper´s homemade mountain herbs Schnaps, superb!

Daydates: 967 meters of attitude up and 700 down, disdance 17,2 km

 

1. Aug. Montag/monday

Rauf-runter-rauf / upwards-downwards-upwards

Abmarsch 8:00 Uhr. Trotz des leichten Nieselregen war die Weitsicht viel besser als gestern, mit großartigen Bergpanorama macht das marschieren gleich viel mehr Spaß. Der Zickzackweg rauf zur Wasserscharte hatte es in sich, sehr anstrengend. Oben gabs dann einen schön Blick zurück auf die Geislerspitzen (sieht man im Hintergrund auf Foto Nr.3). Ab der Puezhütte war dann auch Schönwetter am Programm. Pause gabs nur kurz weil wir uns entschieden das Mittagessen auf Grödnerjoch zu verlegen. Beim späten Mittagessen auf der Terrasse von Jimmys Hütte auf das gigantische Sellamassiv auf der anderen Talseite zu blicken war großartig. Der Weg rauf auf die Sella war noch um einiges anstrengender als der Aufstieg in der früh. An einigen Stellen war ein wenig klettern nötig, die Stellen sind Großteils mit Stahlseil versichert und nur im 1. Schwierigkeitsgrad, was nach dem langen Tag richtig kraftraubend war. Die Wegnummer war übrigens 666, kein Scherz. Nach dem Aufstieg waren wir alle sehr glücklich endlich unser Tagesziel die Pisciaduhütte, die neben einem kleinen See liegt, erreicht zu haben.

Tagesdaten: 1568 Hm rauf und 1311 Hm runter, Distanz 25,66 km, höchster Punkt 2618, niedrigster Punkt 2121m, Bruttozeit 9h 50min (Pausen mit eingerechnet)

 

Start at 8:00 o´clock. Even though some drizzle in the morning the view was much better than yesterday so we were happy to see the great panorama around us. The zik-zak way up to the Wasserscharte was pretty exhausting. At the col there was a great view back to the Geislerspitzen (you can see them in the background on pic nr. 3). The weather got really nice when we reached the Pueshütte (Rif. del Puez) early afternoon. We decided to just make a short stopp here and have lunch later at the Grödnerjoch. Having a late lunch on the terrace of Jimmys Hütte and looking up at the gigantic Sella massif at the opposite side of the valley was great. The way up the Sella was even more exhausting than that one in the morning. There were also some steep parts where you have to climb a bit, easy difficulty 1 and you have a steel cable to hold on, but still hard after a whole day of hiking. The number of the track was 666, I am not kidding. After this long day we were very happy to reach Rifugio Cavazza al Pisciadu (Pisciaduhütte) a mountain lodge next to a small lake.

Daydates: 1568 meters of attitude up and 1311 down, disdance 25,66 km, highest point 2618m, lowest point 2121m, gross time 9h 50min (breaks included)

Fortsetzung folgt/to be continued

Advertisements

7 thoughts on “Alta Via Dolomites Nr.2, the first days

  1. Eine tolle Serie, Peter. Für mich als Flachlandbewohner haben Berge sowieso eine besondere Faszination. Natürlich möchte man beim Wandern den freien Blick auf’s Bergpanorama genießen, aber auch die Wolkenbilder sind echt fein. Mir gefällt besonders das letzte mit der dichten Wolke über der Berghütte. Sieht irgendwie gewaltig aus.
    LG kiki

    • Danke, also für wandern selber ists ja gar nicht so schlecht wenns wolkenverhangen ist, da lästs sich auch temperatur mäßig gut aushalten. Das Fotografenherz aber hätte halt lieber einen blauen Himmel gesehen. Aber wir hatte eh auch ein paar Sonnentage 😉 …werd noch darüber berichten.

  2. Sehr sehr schön! 🙂 Endlich wieder ausführliche Reiseberichte!
    Und es muss doch nicht immer der schäfchenbewölkte blaue Klischeehimmel sein… so eine richtige Wolkenmasse, die über dem Berg hängt, hat doch auch was für sich und zaubert gleich einen sehr mystischen, monumentalen Eindruck.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s